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10.12.2012

Vorteile durch Kostentransparenz
in IT-Organisationen

Veröffentlichung zum Thema Prozesskostenrechnung in der Mitgliederzeitschrift des itSMF

IT-Organisationen stehen weiterhin unter enormem Kostendruck. Die Prozesse sind meist anhand von Best Practice Frameworks wie ITIL ausgerichtet. Die Services orientieren sich am jeweiligen Business. Trotzdem fällt es vielen IT-Organisationen schwer dem Kostendruck mit sinnvollen und nachhaltig wirkenden Maßnahmen zu begegnen. Die Folgen sind meist Reduktionen der Leistungsparameter in Serviceverträgen oder Preisverhandlungen mit den Dienstleistern.

Oftmals sind es aber die Personalkosten, die  einen großen Teil der Kosten ausmachen und nicht verursachungsgerecht den Services zugeordnet werden können. Die Transparenz der Prozesskostenrechnung kann IT-Organisationen in diesem Kontext strategische Wettbewerbsvorteile sichern, da Services direkt an der Wertschöpfungskette ausgerichtet werden.

Zwar gehört die Prozesskostenrechnung mittlerweile zum Standardinstrumentarium der Betriebswirtschaftslehre, doch gerade im Bereich der mittelständischen Unternehmen und IT-Dienstleister ist das Thema noch nicht voll akzeptiert. Ursachen sind beispielsweise der  Aufwand, um bestehende Ansätze und Vorgehensmodelle anzupassen sowie die Befürchtung eines zu geringen Nutzens. Außerdem ist die Methode der Kosten- & Leistungsrechnung nicht ursprünglich für reine Dienstleistungsgesellschaften entwickelt worden.

Aus diesem Grund sollte ein individuelles Vorgehen die Wertschöpfung aller Aktivitäten und Leistungen einer Organisation beurteilen, um den Gemeinkostenblock verursachungsgerecht verteilen und dann entsprechend marktseitig (oder unternehmensintern) weitergeben zu können.

Die Erfahrung aus unterschiedlichen Projekten zeigt, dass dieser Ansatz aus Kosten- & Prozesssicht nach Einführung bereits kurzfristig positive Ergebnisse für die Unternehmen erzeugen.

Markus Kroker, Berater bei Cassini Consulting, beleuchtet die einzelnen Aspekte in seinem Beitrag „Kostentransparenz in IT-Organisationen“ in der Novemberausgabe der Mitgliederzeitschrift des itSMF. Weitere Informationen finden  Sie hier.